Wenn man nur einen kleinen Garten zur Verfügung hat, kann es vorkommen, dass man seine Nachbarn öfter sieht, als einem lieb ist. Manchmal möchte man sich einfach in Ruhe draußen zum Essen hinsetzen, ohne vorher den üblichen Smalltalk zu führen. Wir hoffen zwar, dass ihr eine gute Beziehung zu euren Nachbarn habt, wenn ihr aber dennoch machmal eure Privatsphäre genießen möchtet, haben wir die passende Idee für euch. Hier findet ihr die Anleitung zum Bau eines Sichtschutzes für den Garten. Zusätzlich kann man ihn auch mit der Zeit beranken lassen, was zusätzlich zum Charme des Gartens beitragen kann.

(Image: Julia Fain)

Welches Material ist nötig?

Je nach Wunsch :

  • 5 kleine 2L-Töpfe mit Henkel (verzinkt) und Blumen
  • Kleine Haken

Alle Werkzeuge findet ihr auf ManoMano.de!

Los geht’s!

Schritt 1

Zu Beginn legt ihr die 10x5cm dicken Zedernbretter mit einem Abstand von etwa 240cm nebeneinander auf den Boden. Dann legt ihr das Gitter auf die beiden Zedernbretter und achtet darauf, dass die Kanten der Bretter bündig mit der Ober- und Unterseite des Gitters enden.

(Image: Julia Fain)

Schritt 2

Nun befestigt ihr das Gitter auf dem unteren Zedernbrett mit 5cm-Schrauben (die Schrauben sollten mit einem Abstand von etwa 15cm entlang des Zedernbrettes gesetzt werden). Wenn ihr damit fertig seid, wiederholt ihr das Prozedere auf dem oberen Zedernbrett und setzt auch dort die Schrauben zur Befestigung.

(Image: Julia Fain)

Schritt 3

Danach legt ihr die 2 Zedernpfosten senkrecht unter die Gitterplatte, mitsamt der nun befestigten Zedernbretter. Rutscht die Pfosten so lange hin und her, bis das Gitter etwa 10cm unter dem oberen Teil des Pfosten liegt (siehe Foto unten).

(Image: Julia Fain)

Schritt 4

Dann verwendet ihr einen Holzhammer und den Winkel, um die Ausrichtung der Gitterplatte und Pfosten zu korrigieren: die Gitterplatte sollte mit dem Pfosten abschließen.

(Image: Julia Fain)

Schritt 5

Anschließend könnt ihr das Gitter an den beiden Pfosten befestigen, indem ihr die 10cm-Schrauben verwendet. Dafür verwendet ihr am besten drei 10cm-Schrauben an jeder Ecke, für eine Gesamtzahl von 12 Schrauben (an beiden Pfosten zusammen).

(Image: Julia Fain)

Schritt 6

Jetzt könnt ihr die Position für euren Sichtschutz bestimmen. Dann fehlen noch die Löcher im Boden: Verwendet am besten einen Erdbohrer, um ein 60cm  tiefes Loch zu graben (ein kleiner Spaten mit viel Muskelkraft ist natürlich auch eine Möglichkeit).

(Image: Julia Fain)

Schritt 7

Danach wiederholt ihr Schritt 6 für das zweite Loch. Den Abstand zwischen den beiden Löchern solltet ihr noch einmal abmessen, er sollte etwa 244cm von Außenkante zu Außenkante der Pfosten bemessen.

(Image: Julia Fain)

Schritt 8

Fügt eine kleine Menge an Kies in beide Löcher. Der Kies hilft bei der Entwässerung und verhindert Fäulnis am Holz zu bekämpfen.

(Image: Julia Fain)

Schritt 9

Jetzt könnt ihr den Sichtschutz aufstellen, um die beiden Pfosten vorsichtig in die Löcher zu setzen.

(Image: Julia Fain)

Schritt 10

Stellt den Sichtschutz so auf, dass er aufrecht steht und überprüft mit der Wasserwaage, ob nicht ein Pfosten tiefer steht als der andere. Dann könnt ihr alte Holzbretter verwenden, um den Sichtschutz zu stabilisieren (siehe Bild unten).

(Image: Julia Fain)

Schritt 11

Anschließend schüttet ihr die Hälfte der Betonmischung in euren 5-Liter-Eimer…

(Image: Julia Fain)

Schritt 12

… und fügt ein wenig Wasser hinzu.

(Image: Julia Fain)

Schritt 13

Dann könnt ihr diese Mischung mit dem Rühraufsatz für die Bohrmaschine vermengen, bis die Mischung die Konsistenz einer Pfannkuchenmischung hat. (Solltet ihr keinen Rühraufsatz haben, könnt ihr natürlich auch eine Schaufel nehmen – das ganze wird euch nur etwas mehr Muskelkraft kosten.) Fügt dabei immer nur sehr vorsichtig Wasser hinzu – wenn der Beton zu nass wird, reduziert das seine Wirksamkeit.

(Image: Julia Fain)

Schritt 14

So, mit einer kleinen Schaufel könnt ihr nun das erste Pfostenloch komplett auffüllen.

(Image: Julia Fain)

Schritt 15

Danach werden die Schritte 11-14 wiederholt, um auch das zweite Pfostenloch mit dem Rest des Zements zu füllen.

(Image: Julia Fain)

Jetzt muss das ganze nur noch trocknen!

Schritt 16

So, eigentlich seid ihr nun fertig. Jetzt kommt nur noch der dekorative Teil, den ihr natürlich nicht befolgen müsst 😊

Fügt eine kleine Menge Erde in die kleinen verzinkten Eimer und setzt sanft die Blumen eurer Wahl ein. Am besten machen sich kleine Pflanzen, die nur eine geringe Menge an Boden benötigen und möglichst wenig Wasser brauchen. Petunien oder Geranien eignen sich dafür gut. Schön sind euch Pflanzen wie Efeu, die nach unten wachsen.

(Image: Julia Fain)

Schritt 17

Nun folgt noch der letzte Schritt: Ihr könnt jetzt die kleinen Eimer mit den Haken an euren Sichtschutz hängen.

(Image: Julia Fain)

Dieser Sichtschutz aus Holz gibt eurer Terasse und dem Rest des Gartens einen besonderen Touch. Außerdem reicht ein Nachmittag für den Bau (wenn man die Zeit zum Trocknen des Betons herausnimmt).

(Image: Julia Fain)
(Image: Julia Fain)
(Image: Julia Fain)
(Image: Julia Fain)

Und jetzt viel Spaß und genießt ungestört eure Zeit auf der Terrasse!

Quelle: eHow

 

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2 Comments

  1. Eine wirklich gut durchdachte und schöne Konstruktion. Besonders gut gefallen mir auch die Pflanzenkübel, die dem Element etwas wohnliches verleihen. Es braucht also nicht immer der teure Sichtschutz aus dem Baumakrt zu sein. Bedenken hätte ich allerdings, dass die Holzbalken mit der Zeit im Boden verrotten könnten. Da hätte ich vermutlich Zinkstützen gewählt.

    • ManoMano Reply

      Hallo Christine, vielen Dank für deinen netten Kommentar. In der Tat machen sich Zinkstützen wahrscheinlich sehr gut bei diesem Projekt – ein sehr guter Vorschlag. Viele Grüße, dein Team von ManoMano

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