Der Sommer nähert sich leider schon wieder ein wenig dem Ende, aber ein echter Grill-Fan lässt sich davon natürlich nicht abschrecken. Grillen kann man auch wenn das Wetter wieder etwas schlechter wird. Deshalb haben wir uns gedacht, dass es noch nicht zu spät ist für ein paar Tipps für den nächsten Grillabend.

Die Vorbereitung

Alles fängt mit der richtigen Vorbereitung an:

Marinade

Natürlich kann man bereits eingelegtes Fleisch kaufen, aber es gibt auch eine andere Variante: Man kann das Fleisch gut selbst einlegen mit selbstgemachten Saucen. Rezepte dafür findet man leicht im Internet. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Je länger man das Fleisch einlegt, umso besser. Also kann es sich lohnen, die Marinade bereits am Tag vor der Party zuzubereiten. So hat das Fleisch genug Zeit, die Aromen aufzunehmen. Dann sollte man nur beim Grillen darauf achten, die Marinade gut vom Fleisch zu entfernen, das diese sehr schnell verbrennen kann.

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Auswahl der Grillkohle

Schon bei der Wahl der richtigen Grillkohle scheiden sich oft die Geister. Jeder hat seine eigene Philosophie zu diesem Thema. Wichtig zu wissen ist zuerst einmal, dass Briketts lange brauchen, bis sie die richtige Temperatur erreicht haben, dafür aber die Hitze lange speichern können. Holzkohle hingegen liegt vorne bei der Schnelligkeit des Anzündens und wird heißer als Briketts, verliert die Temperature aber auch schneller wieder.

Der Hauptteil

Jetzt kann der Grillabend beginnen!

Los geht’s

Das Fleisch sollte man wenn möglich schon 1 bis 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen, da zu kaltes Fleisch leicht von Außen verbrennt und von Innen dann noch roh sein kann.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Allerdings sollte man die richtige Zeit auswählen, um das erste Steak auf den Grill zu legen. Die Kohle hat die richtige Temperatur, wenn sie gut glüht. Sobald sich also eine dünne, weiße Schicht aus Asche auf der Holzkohle oder den Briketts abzeichnet, kann man anfangen, das Fleisch zu grillen.

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Fleisch wenden

Wenn man das Fleisch mit einer Gabel umdreht, entstehen Löcher im Fleisch, durch die es austrocknen kann. Deshalb sollte man eine Grillzange verwenden (so verbrennt man sich auch wenigstens nicht die Finger).

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Grill-Feuer löschen

Wenn doch mal Flammen entstehen sollten, ist es besser, diese nicht mit Bier zu löschen (die entstehende Asche-Wolke würzt das Fleisch auf eine Art, die vermutlich nur wenige Personen mögen). Man kann zuerst mal versuchen, die Luftzufuhr unten am Grill zu schließen. Im Allgemeinen gilt: Der Grill fängt an zu brennen, wenn Fett in die Glut tropft. Dem kann man entgegenwirken, indem man spezielle Schalen verwendet, in denen man das Fleisch auf dem Rost grillen kann.

Die Nachbereitung

Damit das Grillen nicht gleich für das nächste Mal verdorben ist, sollte man sich sofort darum kümmern, den Grill zu reinigen. Sonst ärgert man sich nur beim nächsten Grillabend.

Ausbrennen

Viele meinen, dass das Ausbrennen das Fett nur noch mehr festsetzt, aber das ist nicht der Fall. Beim Ausbrennen verbrennt das Fett einfach, die Asche fällt dann von selbst ab oder man mus nur noch ein wenig schrubben. Hinterher noch einmal mit einer Seifenlauge und warmen Wasser über das Grillrost gehen und schon kann es wieder losgehen.

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Alte Zeitungen

Auch mit Zeitungspapier kann man gut einen Grill reinigen. Das kalte Grillrost wird dabei in feuchtes Zeitungspapier gewickelt und in eine Platiktüte verpackt. Einfach ein paar Stunden einwirken lassen und dann kann man den Dreck mit der Zeitung abrubbeln. Hier wirkt die Feuchtigkeit und die Druckerschwärze gegen die groben Verschmutzungen.

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Wasser

Manchmal ist der Grill nur wenig verschmutzt, dann kann man das Rost einfach etwas in Wasser einlegen und danach mit Spülmittel reinigen.

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Kaffeesatz

Wer es natürlich liebt, wird diese Variante mögen: Kaffeesatz ist nicht nur ein gutes Peeling sondern eignet sich auch für ein Grillrost 😉 Dafür muss man nur etwas Kaffeesatz auf ein Tuch geben und damit mit etwas Muskelkraft das Rost abreiben.

Letztendlich bleibt natürlich auch immer noch die Möglichkeit zur Tankstelle zu fahren und dort den Hochdruckreiniger zu verwenden 🙂 Was ihr allerdings nicht tun solltet, ist, starke Chemikalien zu verwenden. Am Ende bleiben immer ein wenig Rückstände am Grillrost hängen, die nicht sehr gut für die Gesundheit sind und zusätzlich einen unangenehmen Nachgeschmack lassen können.

So, hoffentlich wird euer nächster Grillabend zu einem Erfolg! Und wenn ihr noch einen Grill benötigt, schaut doch einfach bei ManoMano.de rein! Und wenn ihr euch selbst einen Grill bauen wollt, dann könnte dieser Eintrag für euch interessant sein.

Quellen:
Stilpalast.ch
eGarden.de

 

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