Wer kennt es nicht, das ewige Chaos in der Hobby-Werkstatt? Das ständige Suchen nach den passenden Schrauben, das Verlegen von Werkzeug, gerade dann, wenn man es für ein Projekt am meisten braucht. Um dem Chaos ein für alle Mal ein Ende zu setzen, erklären wir euch in wenigen Schritten, wie ihr eure Werkstatt ordnen und organisieren könnt, um eure Arbeitsgeräte immer griffbereit zu haben.

Verschafft euch eine Übersicht

Zuerst müsst ihr euch im Klaren sein, über was für Werkzeug ihr verfügt und vor allem, welches Material ihr in Zukunft noch gebrauchen könnt. Mistet deswegen am besten zu Beginn des Aufräum-Projektes aus. Gebt die überflüssigen Materialien am besten an gemeinnützige Organisationen ab, recycelt sie, oder verkauft sie auf dem Flohmarkt, so tut ihr nicht nur eurer Werkstatt etwas Gutes. 🙂

Die Werkzeuge sortieren und anordnen

Werdet euch zunächst bewusst, wie oft ihr welchen Gegenstand benötigt. Solltet ihr beispielsweise überwiegend mit Holz arbeiten, macht es Sinn, dass eure Werkzeuge für die Holzbearbeitung immer griffbereit sind. Sortiert eure Werkstatt also so, dass die Dinge die ihr am meisten für eure Projekte benötigt, auch am leichtesten zugänglich sind. Dazu stellt sich dann die nächste Frage:

Wo brauche ich welche Materialien?

Als nächstes könnt ihr euch fragen, wo die meisten Projekte in eurer Werkstatt stattfinden.
Arbeitet ihr beispielsweise überwiegend an einer Werkbank an der Wand oder mitten im Raum? Wenn ihr all diese Fragen geklärt habt, könnt ihr eure Werkstatt neu ordnen und einrichten. Das klappt dann am besten nach den Kriterien: Wo brauche ich welche Gegenstände und wie oft?

Nötiges Material für die ordentliche Werkstatt

Die Lochwand

Eine Lochwand wird euch dabei helfen, eure Werkzeuge geordnet an der Wand direkt hinter eurer Werkbank anzubringen. Damit könnt ihr stets den Überblick behalten und habt alles Wichtige griffbereit.Unser Tipp dabei: Markiert die Umrisse der Werkzeuge an ihren vorgesehenen Plätzen, so fällt euch direkt auf, wenn ein Werkzeug nicht an seinem Platz hängt. Achtet am besten beim Kauf einer solchen Werkzeugwand darauf, dass sie im Nachhinein erweiterbar ist. Das wird euch dann nützlich, wenn ihr euer Werkzeugsortiment erweitert.

Ein Werkstattwagen oder doch lieber ein Werkzeugkasten?

Bei dieser Frage solltet ihr euch zuerst einmal im Klaren darüber sein, ob ihr euer Werkzeug auch manchmal außerhalb der Werkstatt verwendet. Falls ihr zum Beispiel öfter bei Freunden bastelt oder repariert, ist es praktisch, einen Werkzeugkoffer zu haben und mit den wichtigsten Werkzeugen mobil zu sein.  Falls ihr jedoch ausschließlich zu Hause in eurer Werkstatt arbeitet, ist ein Werkzeugkoffer zwar schick, aber eigentlich überflüssig. In diesem Fall bietet sich eher ein Werkstattwagen an. Dieser ist größer als ein Werkzeugkoffer und durch ihn seid ihr innerhalb eurer Werkstatt mobil. 

Von Schubladenmagazinen bis hin zu Marmeladengläsern

Lästige Kleinteile machen sich häufig in einer Werkstatt breit. Bekannterweise sind es gerade diese Kleinteile, wie Stifte, Kreppband oder andere, die den Eindruck entstehen lassen, die Werkstatt sei unaufgeräumt. Schubladenmagazine bieten sich für euch an, wenn ihr dieses Problem aus eurer Werkstatt kennt. Dank dieser Erfindung findet der Manowerker alle Kleinteile schnell und auf einen Blick wieder. Es handelt sich hierbei um ein Magazin mit kleinen Schubladen, die ihr ganz einfach von außen beschriften könnt. So habt ihr direkt alle Kleinteile auf einen Blick und eure Werkstatt ist gleich aufgeräumter. Zeitsparend ist diese Methode natürlich auch, da ihr alle Teile direkt auf einem Blick vor der Nase habt. 😉

Eine günstige Alternative zum Schubladenmagazin bieten natürlich die altbewährten leeren Nutella- oder Marmeladengläser. Wascht sie aus wenn sie leer sind, beschriftet sie, und stellt sie ordentlich nebeneinander, sodass ihr alle Kleinteile und Schrauben direkt auf einem Blick habt.

Systainer

Elektronische Werkzeuge werden meist in Schubladen und Schränken verstaut. Feuchtigkeit und Staub können die Funktionsfähigkeit eurer Elektrogeräte deutlich beeinträchtigen. Zum Schutz eurer wertvollen Elektrowerkzeuge, könnt ihr euch Systainer anschaffen, die sie vor Staub und Stößen schützen. Eure Werkzeuge sind in ihnen deutlich sicherer aufgehoben, als in großen Schubladen, in denen mehrere Elektrowerkzeuge meist beisammen gelagert werden. Unser Tipp für alle Manowerker: Beschriftet die Systainer von außen, um Zeit beim Suchen zu sparen und damit ihr direkt wisst, welches eurer Werkzeuge sich wo befindet.

Den Boden sauber halten

Ein sehr wichtiger Punkt für eine ordentliche Werkstatt ist tatsächlich das Sauberhalten des Bodens. Wenn ihr beispielsweise viel mit Holz arbeitet, fallen viele Holzspäne hinunter, aber auch Öle und Pflegeprodukte, auf denen ihr ausrutschen könnt wenn ihr sie nicht regelmäßig entfernt. Reinigt deswegen nach jedem Arbeitstag in der Werkstatt gründlich euren Boden mit den passenden Pflegeprodukten. Außerdem sind die Späne und der Staub der in der Luft zirkuliert, gar nicht gut für eure Schleimhäute und eur Atemwege. Tut deswegen eurer Gesundheit einen Gefallen und nehmt das Sauberhalten eurer Werkstatt ernst. 🙂

Natürlich liegt die langfristige Ordnung nun an euch. Diese Tipps dienen lediglich als Hilfestellung, die eigene Werkstatt besser zu organisieren. Am Anfang braucht es sicherlich ein wenig Überwindung nach jedem Gebrauch alles wieder zurück an den Platz zu räumen. Wenn das allerdings erst einmal bei euch zur Routine geworden ist, werdet ihr sehen wie einfach es gehen wird, nämlich ganz von alleine.

Weitere Produkte findet ihr wie immer auf unserer Webseite www.manomano.de . Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern und natürlich auch beim Aufräumen der Werkstatt!

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