Du hast Schimmel in deinen vier Wänden und weißt nicht, wie du ihn beseitigen kannst? Feuchtigkeit hat diesen Schimmel und schlechte Gerüche verursacht? Dieser praktische Leitfaden wird dir dabei helfen, dieses Problem zu lösen, damit es nicht wieder auftritt. Jetzt heißt es: Schluss mit Schimmel!

Feuchte Jahreszeiten wie der Herbst und der Winter verursachen oder verschlimmern oft Feuchtigkeitsprobleme in deinem Zuhause. Es kann sogar dazu führen, dass sich deine Räumlichkeiten in eine ungesunde Umgebung verwandeln. Tatsächlich ist Schimmel eine der Ursachen für Allergien, Atemwegsprobleme wie Asthma, Irritationen usw., da sich seine Sporen in der Luft ausbreiten und unbemerkt eingeatmet werden.

Darüber hinaus kann Feuchtigkeit Wände und Mauern beschädigen, die strukturelle Teile des Hauses betreffen – mit der entsprechenden Gefahr, die damit verbunden ist.

Aus diesen Gründen sind Feuchtigkeit und Schimmel ein Problem, das neben seinem unschönen Aussehen beseitigt werden muss, um Komfort und Familiensicherheit zu gewährleisten.

Arten von Feuchtigkeit

Es gibt drei Arten von Feuchtigkeit in Innenräumen. Jede Art kann auf eine andere Weise bekämpft werden. Gerne erklären wir dir ihre Eigenschaften, damit du sie erkennen kannst.

Feuchtigkeit durch Kondensation

Dieser Schimmel ist in der Regel die häufigste Art im Haushalt, aber auch die am einfachsten zu lösende.

Kondensation entsteht, wenn die Innentemperatur der Wohnung höher ist als die Außentemperatur, so dass sie bei Kontakt mit kalten Materialien wie Fenstern oder Fliesen zu Wassertropfen wird. Diese übermäßige Feuchtigkeit begünstigt die Vermehrung von Schimmelpilzen und Bakterien.

Sie entsteht auch, wenn der Wasserdampf aus der Dusche mit der Wand oder Decke in Berührung kommt, die meist kälter ist (unabhängig von der Außentemperatur).

Der beste Weg, Schimmel durch Kondensationen zu vermeiden, besteht darin, die Räume in deinem Haus gut zu belüften. Dazu genügt es, jeden Raum etwa 10 Minuten pro Tag zu belüften, um die Luft zu erneuern.

Darüber hinaus verhindert eine gute Isolierung der Fenster und Wände des Hauses, die in direktem Kontakt mit der Außenseite stehen, eine sehr hohe thermische Differenz.

Andererseits ist die Installation von Luftentfeuchtern an den feuchtesten Stellen des Hauses, wie z.B. im Bad und in der Küche, eine weitere effektive Möglichkeit, die Feuchtigkeitsprobleme durch Kondensation zu reduzieren. Sein Hauptziel ist es, die Luftfeuchtigkeit unter 50% zu halten.

Filtrationsfeuchtigkeit

Filtrationsfeuchtigkeit wird in der Regel durch das Eindringen von Wasser an undichten Stellen, Risse durch schlechte Bauweise des Hauses oder Leckagen in Wasserleitungen verursacht.

Sobald die Filtration stattgefunden hat, ist es das Wichtigste, den Punkt zu lokalisieren, an dem das Wasser eintritt, es zu reparieren und das Material zu desinfizieren, das sich verschlechtert hat, um das Wachstum von Schimmel zu verhindern. Du kannst unseren Leitfaden zur Behebung von Wandschäden durchlesen, um zu erfahren, wie du es am Besten angehen kannst.

Nach der Reparatur des Lecks solltest du die folgenden Schritte durchführen:

  1. Reinige die Stelle mit einem Anti-Schimmelpilz Putzmittel.
  2. Wende ein Produkt an, das die Pilze und Sporen zerstört, damit sie sich nicht wieder vermehren.
  3. Streiche die Oberfläche mit einer Spezialfarbe für Wände, bei denen durch Kondensation Feuchtigkeit entsteht.

Kapillarfeuchte

Sie tritt in der Regel in Kellerwänden und Garagen, im Erdgeschoss oder in beschädigtem Mörtel, Beton, Fliesen usw. auf. Der Ursprung ist auf eine schlechte Isolierung des Bodens zurückzuführen, die eine Ansammlung von Feuchtigkeit im Untergrund deines Hauses verursacht. Diese Feuchtigkeit steigt durch die Poren der Wände auf und dringt in die Struktur des Estrichs ein.

Kapillarfeuchte kann Folgendes hervorrufen:

  • Verschleiß von Baumaterialien, der eine Gefahr für die Struktur des Gebäudes darstellt.
  • Schäden an Möbeln, Türen, Fenstern, Böden, Elektroinstallationen usw.
  • Ästhetische Probleme.
  • Erhöhung der Heizkosten zwischen 15% und 30%.

Um diese Art von Feuchtigkeit zu vermeiden, ist es notwendig, die Fundamente wasserdicht zu machen:

Tricks zur Beseitigung von Feuchtigkeit in deinem Zuhause

Zusätzlich zu den spezifischen Lösungen für jede Art von Feuchtigkeit und Schimmel gibt es einige zusätzliche Tipps und Tricks, die dir dabei helfen, die Feuchtigkeit zu Hause zu reduzieren:

  • Holzkohle ist ein natürliches Mittel, das helfen kann, Schimmelpilze im Haus zu reduzieren, da sie als Feuchtigkeitsabsorber wirkt. Ein weiteres natürliches Mittel ist das Mischen von Essig und Natron in einem Sprühgerät und das Aufsprühen auf Feuchtigkeitsflecken.
  • Durch den regelmäßigen Einsatz von Heizgeräten wird die überschüssige Luftfeuchtigkeit kontinuierlich absorbiert und plötzliche Temperaturschwankungen vermieden.
  • Das Fehlen von natürlicher Lichteinstrahlung begünstigt ebenso das Erscheinen von Schimmelpilzen. Sieh zu, dass – wann immer möglich – deine Räumlichkeiten lichtdurchflutet sind.
  • Vermeide es, Kleidung im Haus aufzuhängen, da sich das Wasser, das sich in der Kleidung befindet, beim Trocknen in der Umgebung ansammelt.
  • Stelle deine Möbel nicht direkt an die Wand. Lasse ein wenig Platz, sodass die Luft hinter ihnen zirkulieren kann.
  • Obwohl Pflanzen die Luft reinigen, erhöhen zu viele von ihnen im Haus den Feuchtigkeitsgrad erheblich.
  • Verwende Entlüfter an Orten, die keine natürliche Belüftung haben.
  • Vermeide es, feuchtigkeitsbelastete Bereiche mit Teppichen, Vorhängen usw. abzudecken, da dies das Problem verschlimmert.

Wir hoffen, dass dir dieser Leitfaden zur Beseitigung von Feuchtigkeit und Schimmel in deinem Haus geholfen hat und dir ebenso dabei helfen wird, dieses Problem ein für alle Mal zu beseitigen.

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