Das Weihnachtsfest ist vorbei, die Familie weggefahren und das Essen restlos verspeist. Nun steht nur noch der nadelnde Weihnachtsbaum im Wohnzimmer und stört. Die einfachste Lösung, ihn zu entsorgen besteht darin, ihn auf die Straße zu werfen und darauf zu warten, dass jemand ihn abholt. Ihr könnt der Umwelt allerdings einen Gefallen tun und euren Christbaum nützlich weiterverwerten. Wie das „Weihnachtsbaum Recyling“ funktioniert und was man alles aus einem Weihnachtsbaum zaubern kann, zeigen wir euch hier in unserem Blog.

Ein Badezusatz aus Nadeln:

Nach den Feiertagen nimmt man sich doch gerne mal eine kleine Auszeit in der Badewanne. Ihr könnt aus den Nadeln eures alten Christbaumes ganz einfach selbst einen Badezusatz herstellen. Dazu braucht ihr ungefähr 100g Tannen-, Kiefern-, oder Fichtennadeln. Diese kocht ihr mindestens 10 Minuten auf und gießt im Anschluss das Wasser durch ein Sieb in euer Badewannenwasser. Die Öle der Tannennadeln wirken schleimlösend und entspannend.

Nadeln als Schneckenschutz:

Auch bietet es sich an, die Nadeln im Garten auf eure Beete zu streuen. Denn: Schnecken kriechen nicht gerne über pieksende Nadeln. Dementsprechend dienen die Nadeln eures alten Tannenbaums ebenso zur Schneckenbekämpfung.

Frostschutz aus Zweigen und Ästen:

Bekanntlicher Weise, dienen Tannenzweige oftmals als Frostschutz. Dazu legt ihr einfach mehrere Schichten von Tannenzweigen über eure Beete. Somit werden die austreibenden Blumenzwiebeln und Stauden vor dem Frost geschützt.

Tannenzweige als Kompostunterlage:

Bei den meisten Tannenbäumen bietet es sich an, die Zweige als Unterlage für einen frisch anzulegenden Komposter zu verwenden. Fichtennadeln verlieren leider kurz nach Weihnachten bereits all ihre Nadeln, weshalb jene für diese Recycling- Idee meist kurz nach Weihnachten nicht mehr zu gebrauchen sind.

Denn Stamm zu Mulch verarbeiten:

Ihr könnt den Stamm und die Zweige eures Weihnachtsbaumes auf eine Größe von ca. 4 cm schreddern und im Nachhinein auf euren Beeten verteilen. Mulch schützt vor Kälte, Feuchtigkeit und Unkraut. Darüber hinaus gibt er Nährstoffe an den Boden ab. Falls nur kleine Mengen an Verschnitt anfällt, könnt ihr die Äste des alten Christbaumes auch mit einer Hecken-, oder Gartenschere zerkleinern.

Den Stamm als Brennmaterial verwenden:

Falls ihr einen Kaminofen besitzt, könnt ihr euren alten Weihnachtsbaum auch zu Brennholz umfunktionieren. Dazu müsst ihr die Äste allerdings trocknen lassen, da die Restfeuchtigkeit bei Brennholz nicht über 20 Prozent liegen sollte. Falls euer Brennholz noch zu feucht ist, besteht die Gefahr, dass durch zu viel Qualm euer Ofen verrußt. Auch wenn ihr keinen Ofen zu Hause habt, könnt ihr das Feuerholz an öffentlichen Gemeinden, Vereine oder Landwirte spenden. Denn das Feuerholz wird über das gesamte Jahr für jährliche Ereignisse wie z.B. das Osterfeuer gesammelt.

Sinnvolle Resteentsorgung:

Um die Reste des Baumes zu entsorgen, könnt ihr die restlichen Teile bei Tierhandlungen, Reitställen oder Zoo’s abgeben.
Manche Tiere freuen sich riesig über die Tannenzweige. Fragt aber vorher lieber noch einmal nach, ob auch Tannenzweige von Privatpersonen angenommen werden, denn: Manche Tier-Organisationen haben Angst vor Metallteilen oder übrig gebliebenes Lametta in den Christbäumen.

Wir hoffen, dass ihr mit unseren Tipps dieses Jahr einen Weg finden werdet, euren Baum zu recyceln und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Schaut wie immer gerne auf unserer Webseite für mehr Produkte und Anregungen vorbei.

Quelle: www.GEO.de

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